Was ist eigentlich Content?

Von Matthias Schmid – FokusMedia

Mit zunehmender Digitalisierung erfreut sich der Begriff „Content“ steigender Aufmerksamkeit, dabei sind sich bei Weitem nicht alle Menschen im Klaren darüber was damit gemeint ist und wie man den Begriff “Content” einordnen soll. Dieser Beitrag soll Aufschluss über Bedeutung und Signifikanz von Content in einer digitalen Welt geben.

Content wird aus dem englischen simpel mit „Inhalt“ übersetzt, der Wert der sich dahinter versteckt ist jedoch ein weitaus größerer. Mit Content ist die Masse der digitalen Inhalte die im Internet – also hauptsächlich auf Webseiten & Social Media – veröffentlicht werden, gemeint. Dazu zählen nicht nur Texte sondern vor Allem auch Bilder, Videos & Tonspuren.

Seit Beginn des Internet wurde die Welt in zunehmender Kurve mit digitalen Inhalten gefüllt und seit dem Durchbruch der sozialen Medien haben diese Texte, Bilder, Videos exponentiell an Signifikanz gewonnen. Wo früher nur die Zeitung & das Fernsehen berichteten und unterhalten konnten stehen jetzt gigantische Plattformen die Content nicht selbst produzieren und veröffentlichen müssen, sondern als Sprachrohr für die Nachricht & Message eines Anderen fungieren.

Digitale Inhalte – vor Allem auf Social Media –  erfreuen sich zunehmender Aufmerksamkeit:

„Mit knapp 80 Mio. Internetnutzer*innen in Deutschland sind inzwischen 96 Prozent der Bevölkerung online. Mittlerweile nutzen rund 38 Millionen und damit knapp die Hälfte der deutschen Internetnutzer*innen (46%) aktiv Social Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. – Tendenz steigend.“ – dwif.de

Die Gründe für die Entwicklung dessen wie wir „Inhalte“ kommunizieren werden bei näherer Analyse der Plattformen und dem Vergleich untereinander klar:

  • Zielgruppenspezifisch – Content wird zielgruppenspezifisch produziert und angezeigt. Dadurch, dass Menschen innerhalb der Plattform bestimmten Kanälen und Seiten folgen bekommen Sie vor Allem die Inhalte ausgeliefert für die sie bereits ein gewisses Interesse haben. Über den Daumen könnte man hier sagen, dass sich Menschen länger und tiefer mit einem Inhalt auseinandersetzen da dieser auf Ihre Bedürfnisse, Interessen und Verhaltensweisen maßgeschneidert wurde.

 

  • Vielfältigkeit – Die Menge an Quellen und Nischen für digitale Inhalte ist immens. Innerhalb der verschiedenen Plattformen hat Content ein Ausmaß angenommen dass nicht nur Randszenen und seltene Menschen begeistert sondern Minderheiten aus der ganzen Welt zusammenbringt und um Themen versammelt die ganz plötzlich auch für den Mainstream interessant werden. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Fitness-Szene mit all ihren Untergruppen und Randszenen: Vor 10 Jahren wusste nur ein kleiner Teil der Deutschen was eine “Low-Carb” Ernährung ist. Um einen strammen Training- und Ernährungsplan zu finden schaute man eher in die Men’s Health als in Instagram. Heutzutage gibt es “Fitness-Influencer” die personalisierte Trainingspläne anbieten, tägliche Kurzvideos mit Übungen und Gerichten veröffentlichen und nicht zuletzt ihre Gefolgschaft motivieren & inspirieren die neu gesetzten Fitness-Ziele zu verfolgen. Aus einer kleinen Nische wurde ein ernstzunehmender Markt.

 

  • Content im Kontext der Plattform – Verschiedene Plattformen haben bestimmte Arten von digitalen Inhalten priorisiert, so werden sie auf YouTube vor Allem Videos finden die von einer kurzen Definitionserklärung bis hin zum 2 stündigen Dokumentarfilm ein großes Spektrum an Bewegtbild abdecken und dabei erklären, aufklären und unterhalten. Andere Plattformen wie LinkedIn konzentrieren sich mit informativen und darstellenden Beiträgen aus Text, Bild und Text oder Video und Text auf die Berufswelt, Personalvermittlung und ein digitales Netzwerken. Einen ausführlichen Beitrag finden sie bald hier

 

  • Angepasste Formate – Digitale Inhalte sind nicht nur auf allen Endgeräten verfügbar (sogar ein Fernseher hat heutzutage Apps) sondern auch sehr vielseitig wenn es um die Sinneswahrnehmung geht. So kann ein reiner Textbeitrag unterwegs in kürzester Zeit eine geballte Ladung Wissen kommunizieren, während im selben Szenario Videos eine visuelle Komponente bilden. Falls sie unter der Dusche sind und Ihnen heute nicht nach Singen ist, steht ein Podcast in Audioformat bereit der den selben Inhalt wie der Textbeitrag vermitteln kann. Nur Lesen müssen Sie nicht mehr.

 

  • Absolute Verfügbarkeit – Die wenigsten Menschen haben heutzutage eine ungelesene Zeitung dabei oder stehen zufällig neben einem Kiosk, wohingegen das Smartphone es bereits in die Prärie geschafft hat und durch das Internet digitale Inhalte an fast jedem Ort der Welt verfügbar gemacht werden. In Deutschland holt man in Sachen Netzausbau noch einiges nach, kann aber jetzt bereits an entlegenen Orten, unterwegs im Zug oder per Wifi in den meisten Fälle auf die sozialen Medien zugreifen. Die Apps laden übrigens auch im Hintergrund vor, d. h. bei richtiger Einstellung & Plattform kann man auch mal kein Internet haben und sich trotzdem berieseln lassen.

 

Für bestehende Unternehmen, StartUps und alle die es gern werden möchten haben die Formate Video, Bild und Audio zunehmend an Bedeutung gewonnen. Durch die Digitalisierung verändern sich bei Weitem nicht nur firmeninterne Kommunikation sondern vor Allem Marketing, Branding und die Art wie wir Image und Werte nach Außen kommunizieren.

Letztlich ist es nicht nur das Medium und die Ansprache die sich verändert haben: Es dreht sich bei der Vermarktung digitaler Inhalte viel um Daten, Zielgruppen und die entsprechende Community. Wer die Menschen die einem folgen besser kennenlernt und das Feedback für veröffentlichten Content zusammen mit den ausgeworfenen Kennzahlen präzise zusammensetzt, bekommt möglicherweise eine Einsicht in seine Zielgruppe und deren Bedürfnisse, die Mitbewerbern verwahrt bleibt. Dieses Verständnis der eignen (potenziellen) Kunden, Käufern und sogar Mitarbeiter liefert eine neue Grundlage für kommende Marketing-Kommunikation.

Die Werbung der Zukunft wird nur noch den Menschen ausgeliefert werden die ein klares Interesse haben und Streuverluste werden eine Rarität. Die Anzahl an heute verfügbaren Marketing-Werkzeug allein auf Facebook ist für einen Einsteiger überwältigend. Hinzu kommen neu entstehende Plattformen, neue Formate und neue Trends innerhalb der Formate selbst. Content-Marketing ist das Dach unter dem all dies ein Zuhause findet.

Content is king, but marketing is queen, and runs the household.”– Gary Vee.

Content ist der König aber Marketing die Königin und sie macht den Haushalt.”– Gary Vee.

Während der Generationenwandel voranschreitet profitieren soziale Medien und Online-Plattformen  von der Veränderung der klassischen Darstellung durch Zeitung & Fernsehen hin zum digitalen Content. Die Sieger der Digitalisierung werden höchstwahrscheinlich die sein, die innovativ genug waren einen Sprung zu wagen und dabei auf 2 Beinen zu landen.

Matthias Schmid

Matthias Schmid

Marketing Manager bei FokusMedia

MARKETING – STRATEGIE – WORKSHOPS – VORTRÄGE

das sind meine Hauptaufgaben bei FokusMedia.

Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeite ich die nötigen Schritte um nachhaltig eine digitale Präsenz über die sozialen Medien aufzubauen & begleite den gesamten Prozess in ausführender oder beratender Haltung. Für Studenten & Unternehmen stehe ich als Ansprechpartner für die Positionierung und Vermarktung digitaler Inhalte parat.

✓  Das Kreative & das Analytische zusammen zu bringen ist mein Anspruch
✓  Empathie und emotionale Intelligenz sind meine größten Stärken
✓  Technische Affinität & Erfahrung in den sozialen Medien sind meine Werkzeuge

FOKUSMEDIA

Content & Social Media Agentur Geislingen an der Steige

MADE WITH BY MATTHIAS SCHMID