Beiträge auf sozialen Medien HowTo

Facebook & Instagram Beiträge planen und veröffentlichen

Von Manuel Kraus – FokusMedia

Termine bestimmen unseren Berufsalltag und deswegen ist es für viele Unternehmen schwierig regelmäßig Beiträge auf den sozialen Medien zu veröffentlichen. Oft geht man den Kompromiss ein und veröffentlicht nach langem hin und her kurzfristig einen Beitrag. Facebook & Instagram ist dieses Problem bekannt und deswegen gibt es auch die Möglichkeit Beiträge im Vorraus zu planen. Das spart nicht nur Zeit sondern macht es einfacher Beiträge unter den richtigen Gegebenheiten und ohne zeitgedrungenene “Leichtsinnsfehler” zu veröffentlichen.

Beiträge richtig planen

Sie können die Beiträge komplett innerhalb der Facebook-Oberfläche erstellen um diese dann zeitgesteuert auf Facebook und /oder Instagram zu veröffentlichen. Somit können Sie während eines Hochbetriebs trotzdem zu den richtigen Zeiten auf sozialen Netzwerken aktiv sein und auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen.

Um den vollen Umfang der Beitragserstellung zu nutzen, empfiehlt sich die Desktopversion von Facebook. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Beiträge auf Facebook & Instagram zu erstellen, jedoch ist das Creator Studio von Facebook die nutzerfreundlichste Variante und bildet eine kostenfreie Alternative zu umfangreichen Social Media Management Tools.

Sie finden das Creator Studio über folgende Schritte:

  1. Facebook-Seite Ihres Unternehmens öffnen
  2. Beitragsoptionen
  3. Tools
  4. Creator Studio

Instagram gehört zum Unternehmen Facebook und deswegen können auch die Instagram-Beiträge über Facebook Creator Studio erstellt und geplant werden. Hierfür müssen Sie lediglich Ihre Facebook- und Instagram-Konten verknüpfen.

Das Creator Studio bietet Ihnen eine erweiterte Übersicht über Ihre Content-Sammlung, Nachrichten und bereits erstellten Beiträge – Falls Sie das erste mal auf das Creator Studio zugreifen können Sie einen geführten Rundgang durch Facebook nutzen um sich mit den Funktionen, Schaltflächen und der gesamten Oberfläche vertraut zu machen.

 

Beiträge richtig veröffentlichen

Nutzer Handicaps und der Untertitel im Videobeitrag (Facebook)

Facebook wird in der Regel über das Smartphone genutzt und deswegen gilt auch hier das Prinzip: „mobile first“. Bevor Sie einen Videobeitrag erstellen sollten Sie folgende Handicaps beim Nutzen von Smartphones berücksichtigen, um Ihren Content jedem Nutzer bestmöglich zu präsentieren.

 

Nicht jeder Nutzer von Facebook hat aktuell eine gute Internetverbindung

Beispiel:

– Er befindet sich aktuell in einem Funkloch und bekommt keinen guten Empfang

– Er nutzt aktuell sein Smartphone mit reduzierte Mobile Daten durch den Anbieter

Die Person entscheidet anhand einer guten Videobeschreibung und einem gut gestalteten Miniaturbild, ob ob der Content für ihn interessant sein könnte und ob er diesen Content später wieder bei guter Verbindung (wie z. B. über das WLAN) aufrufen möchte.

 

Nicht jeder Nutzer von Facebook hat aktuell die Umgebung, um die Audiofunktion zu nutzen

Beispiel:

– Der Nutzer befindet sich aktuell im ÖPNV und hat keine Kopfhörer dabei

– Der Nutzer befindet sich in einer Situation, in der er das Smartphone nur ohne Audio verwenden möchte

Die Inhalte Ihrer Videos können ohne Audio schwieriger übermittelt werden und genau deswegen empfiehlt es sich es, dass Sie ihrem Video einen Untertitel hinzufügen. Durch die künstliche Intelligenz von Facebook wird Ihnen ein großer Teil der Arbeit über das Tool „Untertitel automatisch erstellen“ abgenommen. Der Untertitel wird automatisch ausgeblendet, wenn der Nutzer das Video mit Audio anschaut.

Sie sollten trotz der künstlichen Intelligenz eine Textkorrektur vornehmen und Zwischenlaute wie zum Beispiel „ähm“ aus Ihrem Untertitel entfernen und/oder die Sätze verständlicher im Untertitel gestalten.

Anmerkung: Aktuell steht die Funktion „Untertitel“ nur für Facebook Videobeiträge zur Verfügung. Wir empfehlen den Browser Google Chrome für dieses Tool.

 

Mehr organische Reichweite auf Facebook

Wenn wir von der organischen Reichweite sprechen, dann sprechen wir von der unbezahlten Reichweite, die ein Beitrag auf den Plattformen erreicht. Die organische Reichweite kann durch viele Faktoren beeinflusst werden und ist abhängig von der jeweiligen Zielgruppe.

  1. Interaktion (z. B. Reaktionen, Kommentare, Teilen, mehr Anzeigen)
  2. Watchtime / Zuschauerbindung (Wie lange wird das Video angeschaut)

„Behalte deine Zuschauerbindung im Blick konzentriere dich darauf, mehr 1-minütige und vollständige Aufrufe zu erzielen. Dies kann zu einer größeren Verbreitung beitragen.“

 – Facebook Infobox

Es gibt auch Faktoren bei der Beitragserstellung, die man berücksichtigen sollte, um mehr organische Reichweite auf Facebook zu bekommen:

  1. Das Video sollte eine HD-Auflösung besitzen
  2. Ein Video mit mehr als 3 min Videolänge bekommt eine größere Reichweite
  3. Sie sollten Website-Links vermeiden (hier wird Ihre organische Reichweite drastisch reduziert)
  4. Bearbeiten Sie Ihren Beitrag nicht nach der Veröffentlichung (auch hier verlieren Sie organische Reichweite)

 

Mehr organische Reichweite auf Instagram

Auch bei Instagram sind folgende Faktoren wichtig, um mehr Reichweite zu generieren.

  1. Interaktionen (z. B. Like, Beitrag speichern, Kommentare, Teilen, Weiter ansehen)
  2. Watchtime / Zuschauerbindung (Wie lange wird das Video angeschaut)

Instagram ist bekannt für das Verwenden von Hashtags, Hashtags können von Nutzer abonniert oder als Suchintention genutzt werden. Das bedeutet, dass Sie über das Nutzen von Hashtags in Ihre Beitragsbeschreibung neue Menschen erreichen können und über Hashtags mit direktem Bezug zu Ihrer Zielgruppe mehr Interaktionen auf Ihren Beitrag erzeugt.

 

Achten Sie bei der Beitragserstellung auf folgende Faktoren:

  1. Nutzen Sie Hashtags mit Bezug auf Ihre Zielgruppe – Ein erweitertes Guide zu Hashtags finden Sie bald in unserem Blog
  2. Erstellen Sie eine Beschreibung mit dem Ziel mehr Interaktionen zu bekommen
  3. Bearbeiten Sie Ihren Beitrag nicht nach der Veröffentlichung
  4. Nutzen Sie Hochformate (z. B. 4:5) um mehr Aufmerksamkeit im Feed zu erhalten weil Sie mehr des verfügbaren Bildschirms ausnutzen.

 

Durch das Anwenden dieser Best-Practices haben Sie natürlich noch keinen idealen Beitrag mit Copywriting und Content entworfen, können aber Ihren bereits vorhandenen Content effizienter und effektiver erstellen und planen. Meist birgt das Vermeiden einfacher Fettnäpfchen und Ergänzen des Content durch Untertitel großes Potenzial und hilft Ihnen dabei Ihre Zielgruppe besser zu erreichen.

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